Geschichte
Der Großvater unseres Stifters Gabriel Leonhard von Berckholtz war der Spross einer der angesehensten Kaufmannsfamilien aus Riga (Lettland). Aus gesundheitlichen Gründen übersiedelte er mit seiner Familie Anfang des 19. Jahrhunderts in die Residenzstadt Karlsruhe des Großherzogtums Baden.
Seine Tochter Elisabeth von Offensandt-Berckholtz war wie ihr Vater liebevoll und wohltätig. Deshalb verfügte auch ihr Sohn Wilhelm von Offensandt-Berckholtz in seinem Testament, dass die im Jahre 1912 eingeweihte Anstalt (im Beisein der Großherzogin Luise von Baden) nach ihr benannt werden soll.
Wilhelm von Offensandt-Berckholtz, der in Ausübung seines Amtes als Oberschlosshauptmann und Kammerherr des Großherzoges von Baden im Jahre 1909 bei einem Ball einem Herzschlag erlag, schrieb in seinem Testament:
"Ich vermache der Diakonissenanstalt in Karlsruhe siebenhunderttausend Goldmark mit der Auflage und der ausdrücklichen Bedingung in Karlsruhe eine Anstalt zu erbauen in welcher bedürftige und gebrechliche Frauen und Jungfrauen evangelischen Glaubens ständige Aufnahme finden."